Hamminkeln Stadtportrait


Das Forschungsstipendium auf Schloss Ringenberg und in und um und mit Hamminkeln und den Hamminkler*innen geht dem Ende entgegen. Wie lässt sich Nähe über digitale Kanäle verwirklichen und unter den neuen Bedingungen zurück in die physische Welt transferieren? Kommt vorbei im ehemaligen Waschsalon in Hamminkeln, werdet Teil des Stadtportraits und lasst uns das gemeinsam zu Ende denken. Es gibt Wein, Gläser müsst ihr mitbringen.

24.07. bis 26.07.2020 // 18 bis 22:30 // Diersfordter Str. 11 // Hamminkeln
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Hamminkeln Endpräse RZP


Sehr geehrte Hamminkler*innen, wir, die Künstlergruppe RaumZeitPiraten, sind eingeladen worden, ein künstlerisches Projekt in Hamminkeln zu realisieren, das sich mit der Frage auseinandersetzt, wie trotz Beschränkungen einer Pandemie ein Kunstwerk mit einer städtischen Gemeinschaft realisiert und soziale Nähe über digitale Medien hergestellt werden kann. Dazu möchten wir gemeinsam mit Ihnen, Dir und Euch ein audiovisuelles Stadt-Selbstportrait entwickeln, das erst durch Ihre und Eure Beiträge zustande kommt und lebendig wird. (Der Einfachheit halber wechseln wir ab hier zu einem respektvollen “Du”.)


In einem ersten Schritt bitten wir Dich, uns eine Sprachnachricht oder einen Text zu hinterlassen.


Bring uns Deine Stadt in einer kurzen Erzählung näher. Versuche in ein paar Sätzen Deinen Lieblingsort in Hamminkeln zu umschreiben, ohne seinen genauen Standort oder Namen zu verraten. Sehr gerne kannst Du die Sprachnachricht auch direkt an deinem Lieblingsort aufnehmen, um uns die Geräusche des Orts vorzuspielen.

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Oder sende uns Deine Geschichte per E-Mail

Karte2
keep your distance + come closer
Ein partizipatives, audiovisuelles Stadt-Selbstportrait


Im Rahmen eines Forschungsstipendiums wird sich die Künstlergruppe RaumZeitPiraten mit dem künstlerischen Schaffensprozess in digitalen Medien auseinandersetzen. Wie kann unter den aktuellen Bedingungen (keep your distance) ein partizipatorisches Kunstwerk mit der städtischen Gemeinschaft Hamminkelns realisiert und soziale Nähe über digitale Kanäle hergestellt werden (come closer)? Die heutigen technischen Möglichkeiten, in kürzester Zeit Video-, Text- und Audiodateien quasi aus der Hosentasche zu versenden, werden dabei als Sammelpool genutzt, um ein audiovisuelles “Stadt-Selbstportrait” entstehen zu lassen.


Vorgehensweise
In öffentlichen Messengergruppen (z.B. WhatsApp, Telegram) wird den Teilnehmer*innen eine erste, einleitende Frage gestellt aus der sich im gemeinsamen Austausch weitere Aufgaben und Fragestellungen entwickeln können. Verschiedensten Ansätzen der sozialen Interaktion, von spielerisch, offen gehaltenen Aufgabenstellungen bis zu konkreten Handlungsanweisungen, soll dabei Raum gegeben werden, um zu einer eigenständigen, sich im kreativen Prozess entwickelnden, kollektiven Form zu finden. Aus einer Mischung medienspezifischer Eigendynamik und konstruktiver Moderation sollen sich, zunächst auf die Messengerfunktion der Sprachnachricht beschränkte, auditive Versatzstücke entwickeln, die zu einer hörspielartigen Klangcollage zusammengefügt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann auch die weiteren medialen Kommunikationsmöglichkeiten der Messenger Apps auf ihr kreatives Potential hin untersucht werden, um z.B. zu kollektiv erarbeiteten Text- und Videocollagen zu finden.


Bereits aktivierte Stadtbewohner*innen werden zu weiteren digitalen Aktionen, z.B. Videokonferenzen und Videohappenings eingeladen, um an die bereits gesammelten Inhalte aus den Messengergruppen thematisch anzuknüpfen und/oder neue Narrationsstränge zu etablieren und diese in einem audiovisuellen Gesamtkunstwerk zu verdichten.


Präsentation und Veröffentlichung
Die Präsentation soll in einem abschliessenden Schritt, neben der Verteilung auf digitalen Kanälen, in die analoge Lebenswelt zurückgeführt werden. Bisher sind zwei, in der Stadt Hamminkeln verortete Präsentationsformen geplant, die gemeinsam mit den Stadtbewohner*innen weiter ausgearbeitet werden. Mit einer mobilen Version “digitale Postkutsche” von Haus zu Haus fahrend und mit einer stationären Version, z.B. durch die Bespielung eines leerstehenden Ladenlokals mit den gesammelten, digitalen Materialien.

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WICHTIG BITTE LESEN!
Verhaltensregeln:
- Bitte mit den folgenden Chat-Regeln vertraut machen:
- Der Einfachheit halber verwenden wir das “DU” in dieser Gruppe
- Für die installation des Telegramm-Messengers benötigst Du eine Handynummer.

Verwendung des Materials:
- Alle Beiträge können im Rahmen des Projekts Veröffentlicht werden.
- Material kann in berechtigten Fällen auch an uns privat gesendet werden (per Telegrammessenger oder E-Mail)
- Wir behalten uns vor einem RaumZeitPiraten nicht angemessen erscheinende Inhalte nicht zu veröffentlichen.

 


Löschen von Telegram:
Wer den Telegram Messenger wieder los werden will, folgt diesem Link.

 

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